Jetzt neu: Aufsuchende Lernwerkstätten
Sicherer werden mit unseren Impulsworkshops zu Formularen und Word
Wir haben geeignete Themen identifiziert, Konzepte überlegt und Unterrichtsmaterialien erstellt. Die Aufgabenstellung? Menschen in einem kurzen Zeitraum befähigen, selbstständig kleine Schreibübungen zu bewältigen und sicherer zu werden. Impulse dafür geben, den nächsten Schritt zu gehen und sich in einem Lese- und Schreibkurs anzumelden. Unsere beiden aus dieser Überlegung entstandenen „Aufsuchenden Lernwerkstätten“ - „Fit für Formulare“ und „Fit für Word“ bieten wir im ersten Durchgang als jeweils zweitägige Kurse mit acht Stunden von Februar bis Mitte März an.
Kurze Wege, vertraute Orte
Kern des Konzeptes ist es, Teilnehmende an ihnen vertrauten Orten abzuholen, etwa bei sozialen Trägern wie Beratungsstellen, die sie bereits besuchen. Dort können sie Kleingruppen bilden, in denen sich alle kennen. Interessierte sind eher bereit, mitzumachen und die Träger können auf dem Motivationsschub weiter aufbauen. Häufig wird ihre Beratungszeit mit dem Ausfüllen von Anträgen oder Schreiben von E-Mails in Anspruch genommen. Nach der achtstündigen Lernwerkstatt erledigen Teilnehmende diese Aufgaben nicht selbstständig. Dennoch kennen sie nun Grundbegriffe für Formulare oder Grundfunktionen von Textverarbeitungsprogrammen. In den Lernwerkstätten vermitteln wir nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ auch Informationen über die Beratungslandschaft in der Stadt.
Lebensnaher Bezug zum Alltag und Berufsleben
Unsere Lernwerkstätten orientieren sich jeweils an einem Praxisteil mit einem lebensnahen Bezug. In „Fit für Formulare“ wird das Ausfüllen von Formularen geübt. In „Fit für Word“ der Umgang mit dem Laptop und Word. Wir wenden verschiedene didaktische Methoden an – Powerpoint, Silbenkärtchen, Spiele, Gruppenarbeit – um durch viele Wiederholungen die Lerninhalte zu festigen. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden ein ausführliches Zertifikat mit einer Auflistung der Inhalte.
Inhalte im Detail
In „Fit für Formulare“ üben Teilnehmende das sichere Ausfüllen von Formularen im Alltag und Berufsleben. Sie bauen wichtigen Wortschatz auf, lernen typische Formulierungen und Abkürzungen kennen und tragen persönliche sowie bankbezogene Daten korrekt ein. Mittelpunkt des Workshops ist der Praxisteil mit lebensnahen Übungsformularen, in dem Teilnehmende z. B. einen Personalfragebogen ausfüllen oder sich im Fitnessstudio anmelden.
In „Fit für Word“ lernen Teilnehmende zentrale Begriffe der Textverarbeitung kennen (Datei, Ordner etc.)und wenden sie an. Sie erstellen eine eigene Lauttabelle mit Bildern, sodass sie ganz nebenbei hinterher Dateien erstellen, schließen, ausschneiden, ersetzen, aufrufen und speichern können.
Wer kann teilnehmen?
Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können. Dies bezieht sich auf deutsche Muttersprachler:innen und Menschen, die auf hohem Niveau sprechen, genauso wie auf Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Teilnehmende können sowohl das lateinische Alphabet als Zweitschrift noch lernen, als auch Menschen sein, die in ihrer Muttersprache nicht lesen und schreiben können. Sie müssen aktuell Bürgergeld beziehen und dürfen nicht bei einem ESF-Projekt angemeldet sein.
Laptops werden von uns während der Lernwerkstätten zur Verfügung gestellt. Wünschenswert sind eine WLAN-Verbindung und ein Drucker, damit Teilnehmende die im Praxisteil erstellten Dokumente gleich mitnehmen können. Zeitpunkte für die Lernwerkstätten können individuell abgesprochen werden.
Bei Interesse an einer Aufsuchenden Lernwerkstatt bitte Friederike Müller kontaktieren. Für weitere Informationen zu „Fit für Formulare“ bitte Michele Leithold kontaktieren. Für weitere Informationen zu „Fit für Word“ bitte Magda Sabauri kontaktieren.

